Dienstleistungskosten

Die Dienstleistungskosten werden verursacht, indem das Unternehmen von anderen Wirtschaftseinheiten Leistungen in Anspruch nimmt. Sie werden auch als Fremdleistungen bezeichnet.

Beispiele: Kosten für Pacht, Leasing, Frachten, Provisionen, Mieten, Telefon, Fernschreiber, Reisen, Bewirtungen, Beratung, Prüfung, Versicherungen, Literatur, Patente und Lizenzen.

Weitere Dienstleistungskosten werden ihrer Bedeutung wegen in industriellen Unternehmen häufig nicht als solche, sondern getrennt erfasst. Dazu zählen insbesondere:

• Instandhaltungskosten, die als Instandsetzungskosten zur Herstellung der Funktionsfähigkeit von Betriebsmitteln, Inspektionskosten zur Beurteilung des gegenwärtigen Zustands von Betriebsmitteln und Wartungskosten zur Bewahrung der Funktionsfähigkeit von maschinellen Anlagen anfallen.

• Werkzeugkosten, die für Handwerkzeuge, Messwerkzeuge und Maschinenwerkzeuge entstehen. Sie werden meist in Werkzeugausgaben gelagert und gegen Werkzeugausgabescheine ausgegeben.

Mitunter werden den Dienstleistungskosten auch die Energiekosten zugerechnet, obwohl sie im Grunde genommen Kosten für Betriebsstoffe darstellen.

Die Dienstleistungskosten werden als Kostenarten in der Kostenartenrechnung erfasst. Im Regelfall bereitet ihre Ermittlung keine Schwierigkeiten, weil die dienstleistenden Unternehmen die von ihnen erbrachten Dienstleistungen in Rechnung stellen und die Rechnungen als Grundlage für die Kostenrechnung dienen.



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