Was macht ein Controller?!

Controller (früher auch Comptroller genannt) ist eine Person, die Controllingaufgaben durchführt (Träger des Controlling). Der Controller hat diue Aufgabe, eine optimale ergebnisorientierte Unternehmungsführung (Planung, Steuerung, Kontrolle bei bestmöglicher Motivation) primär auf der Basis des Zahlenwerks des Rechnungs- und Finanzwesens sicherzustellen.

Je nach Controlling-Organisation kann innerhalb des Controlling-Bereiches und bei dezentralem Controlling bezogen auf die gesamte Unternehmung eine Controller-Hierarchie entstehen (dezentrales Controlling).
Der Controller erhält zentrale Bedeutung als Mittler zwischen gesamtunternehmungsbezogener und bereichsbezogener sowie langfristiger und kurzfristiger Planung. Er stellt darüber hinaus die Rückkoppelung zwischen Planung und Kontrolle sicher (Organisation der Controllingaufgaben). Ihm obliegt dabei zwingend eine ergebnisorientierte Koordinationsfunktion.

Hervorzuheben ist hierbei, dass die materielle Planung, d.h. die Festlegung der Ziele und Maßnahmen in den Unternehmungsbereichen und im Hinblick auf die Gesamtunternehmung, unbeschadet der Aufgaben des Controllers zentrale Aufgabe der Führungskräfte auf allen Ebenen der Unternehmung bleibt. Wegen seiner Bedeutung gehört der Zentral-Controller innerhalb der Führungshierarchie zur obersten oder der darunter liegenden Führungsebene (Führungsorganisation des Controlling). Bei dezentralem Controlling erhalten die Controller die Zusatzbezeichnung jener organisatorischen Einheit, für die sie speziell mit Controllingaufgaben tätig sind (z.B. Absatzcontroller, F&E-Controller).

Controller gibt es, vor allem im angelsächsischen Raum, nicht nur in Privatunternehmungen, sondern gesetzlich verankert auch in der öffentlichen Verwaltung (Controlling in öffentlichen Verwaltungen).

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