Was ist Giralgeld?

Giralgeld ist nichts anderes als Buchgeld, oder besser gesagt das Geld, welches auf dem Girokonto hinterlegt wurde. Buchgeld ist als Guthaben in den Büchern der Banken hinterlegt und steht nicht wie Münzen oder Noten zur sofortigen Auszahlung zur Verfügung.

Was ist Giralgeld?

Zum Giralgeld zählt das Guthaben, über welches ständig und uneingeschränkt verfügt werden kann und wird zum bargeldlosen Zahlungsverkehr von Konto zu Konto genutzt. Es ist ein Guthaben, über das der Eigentümer per Überweisung, Lastschrift, Kreditkarten oder Scheck jederzeit frei verfügen kann. Eine Buchung erfolgt durch eine Übertragung, des vom Inhaber angewiesenen Betrages, von einem zum anderen Konto. Die Übertragung der Gelder wird bargeldlos vollzogen, daher die Namensgebung Buchgeld (in Bücher geschrieben).

Vorteile von Giralgeld?

Giralgeld hat einen bedeutenden Sicherheitsvorteil, denn es ist kein diebstahlgefährdetes Bargeld, welches man mit sich zu führt. Die Girotransaktion ist nur minimal langsamer als das Zahlen durch Bargeld. Ein Guthaben berechtigt jeder Zeit zur Auszahlung von Bargeld.

Giralgeld kann von den Banken vermehrt werden, durch Geldschöpfung, hier spricht man von Zinsen, welche dann ebenfalls dem Inhaber des Giralgeldes gutgeschrieben werden.

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