Sekundärkosten

Auch bekannt als: sekundäre Kosten

Im Rechnungswesen werden Kosten nach Kostenkategorien unterteilt. Eine dieser Kategorien sind die Sekundärkosten. Zu diesen zählen alle Kosten, die innerhalb des Unternehmens durch Leistungsaustausch entstehen.

Definition / Erklärung

Sekundärkosten sind alle Kosten für Produkte oder Dienst­leistungen, die von einem Unternehmen selbst erstellt werden und innerhalb des Unternehmens eingesetzt werden. Sie werden auch als innerbetriebliche Leistungen bezeichnet. Der Gegensatz zu den Sekundärkosten sind die Primärkosten.

Über die Zuordnung der innerbetrieblichen Kosten zu Kostenstellen werden die Sekundärkosten direkt den Kostenstellen zugeordnet, die sie verbrauchen. Eine eindeutige Zurechnung auf eine Kostenstelle ist oft sehr schwierig, daher werden die Kosten auf verschiedene Kostenstellen umgelegt.

Um die Zuordnung und Umlage zu vereinfachen, können sekundäre Kosten auch noch in variable und fixe Kosten unterteilt werden.

Beispiele für Sekundärkosten

  • selbst produzierter Strom
  • Reparaturen die im Unternehmen selbst durchgeführt werden
  • Transporte die vom Unternehmen selbst durchgeführt werden
  • Maschinen und Werkzeuge die ein Unternehmen selber produziert

Zusammenfassung

  • Sekundärkosten entstehen durch innerbetrieblichen Leistungsaustausch
  • werden auch als innerbetriebliche Leistungen bezeichnet
  • Gegensatz zu den Sekundärkosten sind die Primärkosten
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