Bewegungsbilanz

Was ist eine Bewegungsbilanz?

Die Bewegungsbilanz ergibt sich aus der Gegenüberstellung von zwei aufeinander folgenden Bilanzen. Als zeitraumbezogenes Instrument ermöglicht sie es, Aufschlüsse über den Fluss der finanziellen Mittel eines Unternehmens zu erlangen.

Bewegungsbilanz im Rahmen der dynamischen Liquiditätsanalyse

Sie wird im Rahmen der dynamischen Liquiditätsanalyse eingesetzt, kann aber auch dazu dienen, Aussagen über das gesamte Finanzgebahren des Unternehmens vorzunehmen.

Grundsätzlich ergeben sich zwischen zwei Bilanzierungsstichtagen folgende Bewegungen:

Aktivposten

• Die Aktivposten können zunehmen, z. B. durch die Anschaffung einer Maschine, und die Passivposten können abnehmen, z. B. durch die Rückzahlung eines Kredites. In beiden Fällen handelt es sich um die Verwendung von Mitteln.

• Um Mittel verwenden zu können, ist es notwendig, sie verfügbar zu haben. Ihre Herkunft kann sich aus der Abnahme von Aktivposten, z. B. durch Verringerung des Bankguthabens, und aus der Zunahme von Passivposten resultieren, z. B. durch Aufnahme eines Kredites.

Passivposten

In der Bewegungsbilanz werden alle Aktivmehrungen und Passivminderungen als Mittelverwendung den gesamten Aktivminderungen und Passivmehrungen als Mittelherkunft gegenübergestellt:

Die Mittelverwendung und die Mittelherkunft müssen sich entsprechen, da jede Verwendung einer Herkunft von Mitteln bedarf Je nach Aussagezweck der Bewegungsbilanz ergibt sich eine unterschiedliche vertiefte Gliederung der Bilanzposten. Eine Weiterentwicklung der Bewegungsbilanz ist die Kapitalflussrechnung


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