Schwachstellenanalyse

Die Schwachstellenanalyse ist eine Organisationstechnik, die dazu dient, durch das Suchen und Aufdecken betrieblicher Schwachstellen organisatorische Verbesserungen herbeizu führen. Sie hat vor allem das Ziel, Ursachen von Mängeln zu ergründen, negative Wirkungen zu bewerten und die erkannten Schwächen abzustellen.

Als typische betriebliche Schwachstellen können innerhalb von Systemen der Aufbauorganisation, Prozessorganisation bzw. der Projektorganisation z.B. auftreten:

  • Fehlende Ziele
  • Planungsfehler
  • Reibungsverluste
  • Kompetenzprobleme
  • EDV-Mängel
  • Fehlerhafte Prozesse
  • Hohe Kosten
  • Zeitverluste
  • Doppelarbeit
  • Leerlauf
  • Kontrollmängel

Phasen der Schwachstellenanalyse

Feststellen der Schwachstellen, die z.B. im Einsatz der betrieblichen Produktionsfaktoren, in der Kombination dieser Faktoren und in der Regelung gegebener Strukturen bzw. Prozesse begründet sein können.

Analyse der Ursachen von Schwachstellen eines organisatorischen Systems, unter Nutzung von Organisationsinstrumenten, wie z.B. Aufnahmetechniken, Analysetechniken und Kreativitätstechniken.

Erarbeitung von Lösungsvorschlägen zur Veränderung bzw. zur Beseitigung der Schwachstellen, z.B. durch Suche entsprechender Steuerungsmaßnahmen bzw. durch Herbeiführen von rationellen Lösungsentscheidungen.

Die Organisationsexperten müssen zweckentsprechende Entscheidungen treffen, denn Schwachstellen können Disharmonien hervorrufen, welche die Funktionsfähigkeit und die Zielerreichung eines Unternehmens sehr negativ beeinflussen können. Sie verursachen z.B. Fehlentscheidungen, hohe Kosten und Umsatzrückgänge. Deshalb ist es bedeutsam, die betrieblichen Schwachstellen rechtzeitig zu erkennen und zu bekämpfen.



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