Maschinenstundensatzrechnung

Die Maschinenstundensatzrechnung ist ein Verfahren der Kostenträgerstückrechnung. Sie stellt eine Verfeinerung der Zuschlagskalkulation dar, von der sie lediglich bei der Ermittlung der Fertigungskosten abweicht.




Um die Maschinenstundensatzrechnung durchführen zu können, ist es zunächst erforderlich, die Gemeinkosten nach ihrer Maschinenabhängigkeit aufzuspalten.

Die Umlagen von Hilfskostenstellen werden als maschinenunabhängige Gemeinkosten behandelt und im BAB getrennt ermittelt, während die verbleibenden Restgemeinkosten den Einzelkosten als Gesamtblock zugeschlagen werden.

Die Maschinenstundensatzkalkulation erfolgt in mehreren Schritten:

Die Ermittlung der Maschinenlaufzeit, wobei die jährliche Laufzeit unter Beachtung der Stillstands- und Instandhaltungszeit festgestellt wird.

Die Ermittlung des Maschinenstundensatzes, der sich vor allem aus Abschreibungen, Zinsen, Instandhaltungskosten, Raumkosten und Energiekosten zusammensetzt.

Die Ermittlung der Fertigungskosten, die den Abschluss bildet. Aufgrund wachsender Anlagenintensität nimmt die Bedeutung dieses Verfahrens zu.



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