Coase-Theorem

Das Coase-Theorem geht davon aus, dass Teilnehmer eines Marktes die Fähigkeit haben, externe Effekte alleine auszugleichen, solange diese über Ressourcen verhandeln können. Durch diese Selbstständigkeit wird das Eingreifen des Staates unnötig und die Verhandlungskosten sind somit relativ
gering.

Das Coase-Theorem erzielt zwar theoretisch die optimale Lösung, doch hat es keine praktische Relevanz, weil es an unrealistische Bedingungen geknüpft ist, wie zum Beispiel dass alle Teilnehmer genau wissen müssen, welche Effekte ihr Handeln auf die anderen hat.

Das Coase-Theorem ist eine Erweiterung des Hauptsatzes der Wohlfahrtsökonomie und wurde von dem britischen Volkswirtschaftler Ronald Harry Coase (*29.12.1910) aufgestellt, der dafür im Jahr 1991 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften erhielt.

siehe auch: Wohlfahrtsstaat



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