Budgetkontrolle

Die Budgetkontrolle stellt die Phase der Überwachung und Untersuchung der Budgetierung dar. Es sind folgende Arten der Budgetkontrolle zu unterscheiden:

Die Selbstkontrolle des Budgets, die schnelle Anpassungsmaßnahmen und Lernprozesse für die künftige Informationsgewinnung ermöglicht. Sie ist notwendig, kann aber oft der Forderung nach Neutralität und Objektivität nicht standhalten.

Die Fremdkontrolle des Budgets, die zusätzlich unerlässlich ist, da Selbstkontrollen der Subjektivität und Manipulationsgefahren unterliegen. Grundsätzlich sollte sie so bemessen sein, dass Mitarbeiter motiviert und risikobereit bleiben.

Der Prozess der Budgetkontrolle kann folgendermaßen ablaufen:

Festlegung der Kontrollmaßstäbe, d. h. sowohl der Kontrollobjekte (Strom- und Bestandsgrößen) als auch der Erscheinungsformen (Mengen, Zeiten, Werte, Qualitäten).

Erfassung der tatsächlichen Ergebnisse, d. h. Überwachung der Ist-Werte durch den Controller. Es sind grundlegende Ist-Informationen zu ermitteln, die von allen Beteiligten anerkannt werden.

Feststellung von Abweichungen, d. h. Durchführung von Soll-Ist-Vergleichen, z. B. bei einem Kostenbudget die Gegenüberstellung von Soll- und Istkosten.

Analyse der Abweichungen, d. h. die Suche nach den Ursachen des jeweiligen Problems, z. B. bei Über- oder Unterschreitung bestimmter Toleranzwerte des Budgets.

Aus den Ergebnissen der Budgetkontrolle sind Maßnahmen der Steuerung abzuleiten, insbesondere wenn die Sollwerte negativ von den Istwerten abweichen.



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