Arbeits- und Organisationspsychologie

Die Arbeits- und Organisationspsychologie studiert die Menschen in Bezug auf ihre Arbeit und Arbeitsorganisation.

Bestandteile

Tatsächlich ist es eine Verbindung von drei Arten von Psychologie:

Arbeitspsychologie

In der Arbeitspsychologie wird der Zusammenhang zwischen Arbeitsmerkmalen (z.B. Arbeitsbelastung, Ausmaß in dem Aufgabenverantwortliche selbstständig in ihrer Arbeit entscheiden können, Vielfalt) und dem Wohlbefinden und dem Funktionieren der Mitarbeiter untersucht. Ein Teil der Arbeitspsychologie, der sich derzeit rasch entwickelt, ist die Arbeits- und Gesundheitspsychologie, die speziell untersucht, wie sich die beruflichen Merkmale auf die Gesundheit (z.B. Stress und Burn-out) von Aufgabenführern auswirken.

Organisationspsychologie

Organisationspsychologie handelt von der Beziehung zwischen dem Angestellten und seinem sozialen Arbeitsumfeld. Diese Umgebung kann die Organisation als Ganzes sein, aber auch die Abteilung, in der man arbeitet, oder der Kollege auf der anderen Seite des Büros. Die sozialpsychologische Theoriebildung ist auf diesem Gebiet äußerst wichtig; Arbeitsorganisationen sind ein wichtiges Anwendungsfeld von Erkenntnissen aus der Sozialpsychologie, beispielsweise in den Bereichen Team, Kultur und Führung.

Personalpsychologie

Die Personalpsychologie untersucht, wie man die richtige Person an den richtigen Ort bringt. Dies kann die Rekrutierung, Auswahl und Rekrutierung (d.h. die Suche nach neuem Personal) umfassen, aber auch die Schulung und Entwicklung bereits vorhandener Mitarbeiter. In diesem Bereich der Arbeits- und Organisationspsychologie wird auch der Entwicklung psychologischer Tests viel Aufmerksamkeit gewidmet.

Um herauszufinden, welcher Ort für eine bestimmte Person der richtige ist, muss man Einblick in seine Möglichkeiten und Fähigkeiten haben. Die Menschen beschäftigen sich auch mit den Arbeitsbedingungen und dergleichen. Die Personalpsychologie ist der praktischste Teil der Arbeits- und Organisationspsychologie.



Arbeits- und Organisationswissenschaft

Der Arbeits- und Organisationsexperte wird als Kernexperte bezeichnet. Dieser kann aus verschiedenen Disziplinen (z.B. Psychologie, aber auch beispielsweise Medizin, Personalwissenschaften, Arbeits- und Organisationssoziologie usw.) ausgebildet werden, verfügt jedoch in der Regel über große Kenntnisse auf dem Gebiet der Arbeits- und Organisationspsychologie.

Der Arbeits- und Organisationsexperte ist ein Experte für die Schnittstellen von Mensch, Arbeit und Organisation. Der Kernexperte kann beispielsweise zu den potenziellen Chancen einer nachhaltigen Beschäftigungsfähigkeit beraten, stressbedingten Ausfällen (z.B. Burn-Out) vorbeugen oder Begeisterung fördern. Die verschiedenen Aspekte konzentrieren sich auf den Arbeitsinhalt, die Teamzusammensetzung, die Passung zwischen Systemen und Personen oder Organisationsstruktur, Verhalten und Kultur.

Als Kernexperten sind die Arbeits- und Organisationsexperten befähigt, bei der Prävention von Fehlzeiten zu beraten, die Beschäftigungsfähigkeit zu fördern und geeignete vorbeugende gesundheitsbezogene Forschung im psychischen Bereich zu beraten.

Arbeits- und Organisationspsychologie studieren

Organisatorisches Lernen und Personalmanagement sind derzeit in nahezu allen betriebswirtschaftlichen Programmen sowohl an der Universität als auch an der Fachhochschule enthalten.

Arbeits- und Organisationspsychologie kann an diversen Universitäten studiert werden. Da Arbeits- und Organisationspsychologie viel mit der Sozialpsychologie gemein hat, sind beide Richtungen innerhalb eines Master of Psychology oft Teil derselben Hauptrichtung. Verschiedene Fachhochschulen bieten auch professionelle Bachelor- Studiengänge in Arbeits- und Organisationspsychologie an. Hierbei handelt es sich häufig um Personalpsychologie, psychologische Assistenz oder Personalarbeit (Spezialisierung der Sozialen Arbeit).

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