Online Trading – Börsenhandel in Echtzeit!

Mit der Digitalisierung änderte sich auch die Art und Weise, Wertpapiere zu handeln. Über Jahrhunderte trafen sich die Händler auf dem Börsenparkett und machten ihre Geschäfte von Angesicht zu Angesicht. Auf der seit 1571 existierenden London Stock Exchange schrien sich Käufer und Verkäufer ihre Gebote und Angebote persönlich in die Ohren. Und auch in der Wall Street wurden seit dem 18. Jahrhundert in direktem Kontakt, per Telefon und Fax große Vermögen gewonnen und oft wieder verloren. Heute sind diese Börsenplätze zwar nicht gänzlich verwaist, der Löwenanteil der Geschäfte mit Aktien, Rohstoffen, Edelmetallen und anderen modernen Finanzprodukten findet jedoch zunehmend elektronisch bzw. online statt.

Im Gegensatz zu Investoren, welche in der Regel langfristig ein Vermögen auf- und ausbauen wollen, konzentriert sich der Trader (Händler) auf die shorts. Selten werden Positionen länger als einen Tag gehalten. Meist wird schon während einer Stunde, Minute oder wenigen Sekunden der Wiederverkauf angewiesen. In wenigen Augenblicken werden Milliardenwerte nach verschiedenen Trading- Strategien um den Erdball gejagt. Oftmals braucht es nicht mal mehr den obligatorischen Knopfdruck. Hier stellt sich nun die Frage, ob man Aktienhandel lernen kann und was dabei zu beachten ist!

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Online- Trading lässt die Umsätze steigen und das Börsenparkett leerer werden (link)

Wie kann man Trading lernen?

Als offizieller Ausbildungsberuf existiert der Trader nicht. Und doch findet man im Internet unzählige, oft kostenpflichtige, Angebote, welche es ermöglichen, sich online auf den Beruf des Traders vorzubereiten! Eine Grundbedingung ist ein möglich breites Wissen darüber, wie Börse funktioniert, wie sich der Preis eines Produktes zusammensetzt und entwickelt. finden Sie umfassende Informationen dazu, welche Bedingungen, Erwartungen und Anforderungen erfüllt werden sollten, um gewinnbringend in Echtzeit, also ohne lange Überlegungsphase, hohe Geldsummen einzusetzen.

Was wird beim Trading gehandelt?

Aktien sind das Hauptprodukt eines Traders. Der Markt ist zu beobachten und es wird versucht, im richtigen Moment zu kaufen und zu verkaufen. Die Profis haben dabei ein gewisses Maß an Gespür. Neulinge benötigen aber auch eine Portion Glück, wenn sie als Trader auf einen bestimmten Aktienverlauf wetten. Neben dem Klassiker Aktie sind für den Trader CFDs (Differenzverträge) interessant sowie das Forex Trading (Devisenhandel). Bei ersteren kann auf die Kursdifferenz zwischen einer Aktie in einem gewissen Zeitraum gewettet werden. Durch Hebelwirkungen sind hierbei überwältigende Gewinne, aber auch horrende Verluste zu erzielen. Beim Devisenhandel wird einfach auf den Anstieg oder den Fall einer Währung in Relation einer anderen gesetzt. Im Endeffekt gilt für die meisten der Finanzprodukte, dass mit den Gewinnchancen auch das Verlustrisiko steigt. 

Erste Schritte zum erfolgreichen Trading

Grundgenommen reicht ein einfacher Rechner und ein stabiler Internetzugang aus, um mit der nötigen Hardware versorgt zu sein. Darüber hinaus muss man sich bei einem Online Broker oder bei einer Direktbank registrieren lassen. Ist dies erfolgt, braucht es noch ein Wertpapierdepot und für die Gutschriften ein Girokonto. Zahlreiche Anbieter stellen Depots zu Verfügung. Mit diesen werden Fonds, Anleihen und Aktien gekauft und verkauft. Mitunter lohnt es sich, die Angebote zu vergleichen, denn jeder Anbieter hat seine eigene Tabelle für Grundgebühren, Verwahrungskosten, Aufwand für die einzelne Order und Börsengebühr. 

Trading- Strategien

Von expliziten Strategien redet man beim Traden nicht. Vielmehr analysieren gewiefte Trader die Charts und versuchen über historische Daten und deren Interpretation zu positiven Entscheidungen zu gelangen. Trends, Auffälligkeiten und Muster dienen ihnen dabei als Hilfsmittel. Allerdings bilden intelligente Trader ihre eigenen Strategien heraus. Wirtschaftswissenschaftler sprechen von 2 Strängen der Börsenstrategien. Zum einen kann man dem Trend folgen, geht also von einer Weiterführung eines Trends aus und setzt sein Kapital dahingehend ein. Dazu steht im Gegensatz die Momentum- Strategie. Hierbei wird davon ausgegangen, dass sich Kurse oft längere Zeit seitwärts bewegen, um dann plötzlich zu steigen oder zu fallen. Dieses Momentum soll abgepasst werden. 

Trading ist Arbeit, Arbeit und nochmals Arbeit
Wer dem Traumbild nachhängt, vom Sofa aus per Handy mit einer Anweisung reich zu werden, der sollte sich von dem Wunsch verabschieden, den Beruf des Traders anzustreben. Die Beobachtung der Märkte und die Schwankungen der Werte obliegen unzähligen Prozessen, welche alle studiert und interpretiert werden müssen. Besonders bei den kurzfristigen und hochspekulativen Deals des Tradings sind neben einer hohen Risikobereitschaft, guten Nerven und Geduld ein umfangreiches Allgemeinwissen sowie eine schöne Stange Kapital nötig, damit der erste Aktienkauf nicht gleich der letzte bleibt.