Berufliche Rehabilitation

Für wen gedacht? Eine spezielle Hilfe des Arbeitsamtes für geistig, körperlich oder seelisch Behinderte oder solche, die davon bedroht sind und die Schwierigkeiten bei ihrer beruflichen Eingliederung haben.

Voraussetzungen: Zur Bestreitung von Ausbildungs-, Fortbildungs-, Umschulungsmaßnahmen, Fernunterricht, etc. können zwei Finanzierungsmöglichkeiten herangezogen werden, bei denen unterschiedliche Voraussetzungen erfüllt werden müssen:




Übergangsgeld: Innerhalb der letzten fünf Jahre muß der Antragsteller an 720 Kalendertagen beitragspflichtig beschäftigt oder Bezieher von Arbeitslosengeld bzw. Arbeitslosenhilfe gewesen sein. Es werden 80 % des bisherigen Entgelts gezahlt. Bei geringer Verdienenden höchstens der Nettolohn, das sind zwischen 68 und 75 % der bisherigen Bruttobezahlung. Wer die Voraussetzungen nicht erfüllt, aber Arbeitslosenhilfe kassiert, bekommt diese als Übergangsgeld weiter gewährt.

Ausbildungsgeld: Wer bisher nicht beruflich tätig war, aber durch eine der oben beschriebenen Maßnahmen eingegliedert werden könnte, wird je nach Familienstand und Art der Unterkunft nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (Bafög) unterstützt. Außerdem könnten Antragsteller folgende Leistungen bekommen:

· Kosten der Maßnahme
· Lehrgangsgebühren
· Arbeitskleidung
· Unterkunft
· Verpflegung
· Reisekosten

Besonderheiten: Behinderte können auch Unterstützung bei diesen Lasten erhalten:

· Bewerbungskosten
· Umzugskosten
· Trennungsbeihilfe
· Überbrückungsbeihilfe
· Beförderungsmittel
· Führerschein
· Hilfsmittel
· Technische Arbeitshilfen
· Verdienstausfall
· Wohnkosten

Höhe: Berechnungsmöglichkeit siehe unter Voraussetzungen


Antrag: Persönlich beim Arbeitsamt stellen.

Maximale Dauer: Entspricht der Dauer der Maßnahme.

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