Zentralbanken und Zentralbankgeld

Zentralbanken (auch unter den Begriffen Notenbank bzw. Zentralnotenbank bekannt) sind für die Geld und Währungspolitik eines Währungsraums zuständig und werden auch „Währungshüter“ genannt. Es gibt Zentralbanken sowohl auf nationaler als auch auf supranationaler Ebene.

Zentralbank für Deutschland war bis 1997 die Deutsche Bundesbank mit Sitz in Frankfurt am Main. Dort befindet sich auch die Europäische Zentralbank (EZB), die seit dem Jahr 1998 für die Europäische Währungsunion als auch Deutschland zuständig ist.

Zentralbanken sind hauptsächlich zuständig für die Geldpolitik, sie führen die Finanzmarktaufsicht, verantworten die Geldversorgung und den Zahlungsverkehr. Den internationalen Zahlungsverkehr der Zentralbanken selbst regelt die Bank für Internationalen Zahlungsbilanzausgleich.

Zentralbankgeld – Zentralbankgeld ist Bargeld und Sichteinlagen der Banken bei der Zentralbank. Es ist also das Geld, das eine Zentralbank unmittelbar schafft.



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