Zeitrabatt

Der Zeitrabatt ist ein Preisnachlass, der im Rahmen der Rabattpolitik gewährt wird. Er basiert auf dem Nutzen des Lieferanten, den Absatz zu steigern. Sein Ziel in verkaufsschwacher Zeit, dass Aufträge bereits erteilt werden, wenn der Bedarf beim Kunden noch nicht aufgetreten ist, z. B. bei der Einführung eines neuen Produktes. Es kann aber auch eine Entlastung der Lagerhaltung bzw. eine Verstetigung der Auslieferung sein. Zum Zeitrabatt gehören:




Der Einführungsrabatt, der dazu dient, Frühkunden zu gewinnen, um im Rahmen des Produktlebenszyklus die Einführungsphase des Produktes zu verkürzen. Er zielt darauf ab, in der Einführungsphase des Produktes einen gewissen Vorratsdruck beim Handel auszuüben. Die Zielsetzung deckt sich mit der werbepolitischen Zielsetzung der Einführungswerbung.

Der Vordispositionsrabatt, der das Ziel verfolgt, jahreszeitliche Absatzschwankungen auszugleichen und in verkaufsschwachen Zeiten verstärkte Verkaufsanregungen zu veranlassen.

Der Saisonrabatt, der für die Nutzung von Leistungen in einer bestimmten Jahreszeit gewährt wird. Er dient der besseren Distribution des Unternehmens. Als Nachsaisonrabatt wird er gewährt, wenn der Bedarfszeitraum bereits beendet ist, als Vorsaisonrabatt, wenn er noch nicht eingetreten ist.

Der Auslaufrabatt, der die Aufgabe hat, möglichst schnell die Läger mit veralteten Produkten zu räumen, damit neue Produkte in die Läger aufgenommen werden können.

Der Zeitrabatt soll nicht nur die auf die Zahlungstermine diskontierten Abnehmerkosten für die Bevorratung decken, sondern es sollen auch Abnehmerkosten gedeckt werden, denen Leistungen des Unternehmens gegenüberstehen, z. B. Werbung, Garantieleistungen. Die verschiedenen Arten des Zeitrabatts können auch in kombinierter Form angewendet werden.



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