Trendextrapolation

Trendextrapolation – Dabei wird auf die Analyse der einzelnen Komponenten verzichtet, es wird nur der Trend in die Zukunft extrapoliert. Eine Möglichkeit ist die grafische Trendextrapolation. Dabei wird durch Punkte der Vergangenheit eine Trendlinie gelegt.

Diese Methode ist ungenau und unterliegt subjektivem Einfluss. Deswegen werden analytische Verfahren vorgezogen. Grafisch wird bestimmt, ob es sich um einen linearen, exponentiellen oder logistischen Trend handelt; danach wird die Trendfunktion ermittelt. Neben Trendbestimmungen durch grafische Extrapolation gibt es noch die Methode der gleitenden Durchschnitte und der exponentiellen Glättung.

Die Trendextrapolation ist als Zeitreihenanalyse die Fortführung zu Grunde liegender Reihen m die Zukunft. Es wird dabei angenommen, dass sich die Gesetzmäßigkeiten der Vergangenheit auch in der Zukunft fortsetzen. Das ist nur solange zutreffend, als keine dynamischen Entwicklungen eintreten. Zu unterscheiden sind:

Das grafische Verfahren, das auch als Freihandmethode bezeichnet wird. Es ist eine grafische Verlängerung der aus einem Kurvenbild festgestellten Entwicklung mit Bezug zur Zukunft. Diese Methode sollte wegen ihrer geringen Genauigkeit nur bei kurz- bis mittelfristigen Prognosen eingesetzt werden.

Das mathematische Verfahren, bei dem die Methode der kleinsten Quadrate Anwendung findet. Es wird eine Ausgleichsgerade y = a + bx so bestimmt, dass die Summe der Abweichungs-quadrate von der Geraden minimal wird



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