Personalcontrolling

Das Personalcontrolling verbindet den Prozess der Planung, Kontrolle und Steuerung mit der Informationsversorgung. Es hat folgende Aufgaben:

Die Planung, die als Individualplanung oder als Kollektivplanung erfolgt. Sie basiert auf wirtschaftlichen und sozialen Zielsetzungen des Personalbereichs, z. B. Senkung der Personalkosten, Erhöhung der Arbeitsproduktivität und Wirtschaftlichkeit, Verbesserung der Arbeitsorganisation, Rationalisierung, Schaffung von Arbeitszufriedenheit und umfasst auch die Budgetplanung.

Die Kontrolle, die als Personalkontrolle aus der Überwachung der Soll-Werte und der Untersuchung der Soll-Ist-Abweichungen im Personalbereich besteht. Auch im Rahmen der Budgetkontrolle werden die Soll-Werte mit den Ist-Werten verglichen.

Die Informationsversorgung als Weitergabe bzw. Mitteilung von Daten. Über ein zweckentsprechendes Berichtssystem wird das Personalmanagement über die Frühwarnindikatoren informiert, die den personalwirtschaftlichen Prozess positiv oder negativ beeinflussen.

Die Steuerung des Personalgeschehens, die auf der Basis der Kontrollergebnisse erfolgt, z. B. Fehlzeiten und Fluktuation senken, Produktivität verbessern, Personalkosten senken, Betriebsklima verbessern, Mitarbeiter versetzen.

Im Rahmen des Personalcontrolling werden Personal-Portfolios eingesetzt, die Ausdruck des personellen Leistungspotenzials eines Unternehmens sind. Mit ihrer Hilfe können Human-Ressourcen in die Strategieentwicklung integriert werden. Das Personalcontrolling hat sich in den Unternehmen als eigenständige Funktion innerhalb der Personalwirtschaft noch nicht hinreichend etablieren können. Zwar wird die Notwendigkeit einer solchen Funktion in der Praxis akzeptiert, aber die organisatorische Integration ist heute noch relativ selten.



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