Orgware

Die Orgware ist in der Informatik das Ergebnis der Organisationsarbeit. Sie ist die Vorgabe für den Programmierer, um Software zu gestalten und beeinflusst wesentlich die Wirtschaftlichkeit und Produktivität der Aufgabenausführung in der Organisation, indem mit ihrer Hilfe Daten zweckentsprechend organisiert werden.




Die Orgware umfasst die Integration der betrieblichen Informatik, die Organisation von Projekten der betrieblichen Informatik, die Gestaltung der selbstzuerstellenden Software und die Organisation der betrieblichen EDV-Stellen, z. B. des Rechenzentrums. Sie ist ein Sammelbegriff für die Datenorganisation und die damit verbundenen Betriebsdaten.

Unter Datenorganisation ist die Gestaltung der Strukturierung bzw. die Speicherung und Wiedergewinnung betrieblicher Daten zu verstehen. Durch die Datenorganisation werden die Betriebsdaten modelliert.

Die Betriebsdaten liefern Informationen aus dem Unternehmen. Sie haben eine logische Gliederung und formale Struktur. Zu ihrer Darstellung stehen Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen zur Verfügung. Sie können nach den Bereichen gegliedert werden als:

– Materialbereichsdaten, z. B. aus der Materialbestandsdatei oder Lieferantenstammdatei

– Fertigungsbereichsdaten, z. B. auf der Erzeugnisdatei oder der Betriebsauftragsdatei

– Marketingbereichsdaten, z. B. Kundenstammkartei oder der Auftragsbestandsdatei

– Rechnungs- und Finanzwesendaten, z. B. Kundendatei oder Lieferantendatei

– Personalbereichsdaten, z. B. Personalstammdatei oder Arbeitsplatzstammdatei.

Zur Informatik gehören außer der Orgware auch die Software und die Hardware. Alle drei Komponenten sind zur EDV-bezogenen Bewältigung betrieblicher Aufgaben erforderlich.



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