Objektive Marktforschungsdaten

Die Marktforschung liefert dem Marketingmanagement subjektive und objektive Marktforschungsdaten. Zu den objektiven Daten zählen folgende quantitative Daten:




Die Abnehmer der Produkte, die nach demographischen Merkmalen zu differenzieren sind, z. B. Geschlecht, Alter, Familienstand, Einkommen, Beruf. Damit wird eine Segmentierung der Märkte möglich.

Der Bedarf an Produkten, der die Aufnahmefähigkeit des Marktes unter Berücksichtigung der vorhandenen Kaufkraft aus Einkommen, Guthaben oder Kreditaufnahme zeigt.

Die Märkte, von denen die Informationen stammen, z. B. Daten vom Absatzmarkt, Beschaffungsmarkt, Finanzmarkt.

Die Konkurrenzunternehmen, die nach ihren wesentlichen Merkmalen zu analysieren sind, z. B. Mitarbeiterzahl, Umsätzen, Marktanteilen, Leistungsprogrammen, Marktstrategien.

Die Absatzmittler , die als Unternehmen des Groß- und Einzelhandels die Abnehmer mit den Produkten der Hersteller versorgen.

Die geographischen Räume, auf die sich die ermittelten Informationen beziehen, z. B. regionale, nationale oder supranationale Daten.

Die Zeiträume, für welche die Informationen gelten, z. B. prospektive Daten (zukunftsgerichtet), adspektive Daten (diagnosebezogen) und retrospektive Daten (rückbezogen).

Die objektiven Marktforschungsdaten dienen der Bestimmung des Marktvolumens. Darunter werden die realisierten oder prognostizierten Absatzmengen eines Produktes pro Periode in einem abgegrenzten Markt verstanden.



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