Null-Basis-Budgetierung

Die Null-Basis-Budgetierung (NBB) ist ein Instrument der Planung von Gemeinkosten, das die Einhaltung der betrieblichen Budgetvorgaben bewirken soll. Sie wird auch als Zero-BaseBudgeting (ZBB) bezeichnet und dient folgenden Zwecken:




Aufdeckung von Schwachstellen in Bereichen des Unternehmens

Erreichung eines gesteigerten Kostenbewusstseins bei Vorgesetzten und Mitarbeitern

Durchsetzung personeller Umbesetzungen bei Nichteinhaltung.

Bei der Null-Basis-Budgetierung geht es um die Rationalisierungspotentiale der Gemeinkosten-bereiche. Gewachsene Organisationsstrukturen sollen damit entschlackt werden. Dabei werden alle Aktivitäten der Bereiche infrage gestellt. Die einzelnen Schritte sind:

  1. Formulierung von Unternehmenszielen durch die Unternehmensleitung.
  2. Bildung von Entscheidungseinheiten, z. B. Bereiche und Teams mit entsprechenden Kostenstellen.
  3. Festlegung von Leistungsstufen, z. B. Qualität und Menge der Arbeitsergebnisse für jede Entscheidungseinheit.
  4. Formulierung von Alternativen für jede Stufe, z. B. um Kosten pro Kostenstelle einzusparen.
  5. Auswahl der kostengünstigsten Alternative, d. h. es werden bestimmte Entscheidungspakete favorisiert.
  6. Erstellung einer Rangordnung der Alternativen, d. h. auch der verworfenen Aktivitäten.
  7. Budgetschnitt, d. h. Verteilung der verfügbaren Mittel auf bestimmte Entscheidungspakete.
  8. Genehmigung der ausgewählten Entscheidungspakete, z. B. unter Mitwirkung des Controlling.
  9. Umsetzung der festgelegen Maßnahmen in Budgets durch das Controlling.

Die Null-Basis-Budgetierung ist zeit- und kostenaufwändig.



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