Kontrahierungspolitik

Die Kontrahierungspolitik ist ein marketingpolitisches Instrument und umfasst alle Maßnahmen, die durch die Gestaltung des geldlichen Ausgleiches für einen Kauf dazu beitragen können, den Abschluss eines Kaufes zu Standezubringen.

Der Kontrahierungspolitik ist auch die Kreditpolitik zurechenbar. Sie dient dazu, Abnehmer zu Käufen zu bewegen, die sie ohne Kreditgewährung nicht oder noch nicht vornehmen würden, um den Absatz des Unternehmens zu fördern. Kreditpolitische Maßnahmen sind:

– Gewährung von Lieferantenkrediten (Zahlung erfolgt erst später)
– Gewährung von Teilzahlungskrediten (Anschaffungsdarlehen)
– Leasing als Vertragsverhältnis zwischen Leasinggeber und Leasingnehmer.

Die Maßnahmen der Kontrahierungspolitik haben nicht nur Wirkungen auf den Marketingbereich, sondern auch Auswirkungen auf den Finanzbereich des Unternehmens. Niedrige Preise und / oder hohe Rabatte, möglicherweise noch verbunden mit großzügigen Zahlungsbedingungen, können die Liquidität des Unternehmens ungünstig beeinflussen, wenn diese Aktivitäten nicht zu deutlich ansteigenden Absatzzahlen führen und die Ertragslage des Unternehmens positiv beeinflussen.



War die Erklärung zu "Kontrahierungspolitik" hilfreich? Jetzt bewerten:
(4,00 Punkte aus bisher 6 Bewertungen)
Loading...

Weitere Erklärungen zu Anfangsbuchstabe K