Kapitalexport

Kapitalexport ist wenn Inländer Vermögen im Ausland anlegen. Dabei werden drei Arten von Kapitalexport unterschieden: Der Erwerb von dauerhaften Beteiligungen an ausländischen Unternehmen oder Immobilien (Direktinvestitionen) der Kauf von ausländischen Wertpapieren (Portfolioinvestitionen) und die Gewährung von Krediten an Ausländer.

All dies lasst die Forderungen an das Ausland steigen. Zum Kapitalexport zählt aber auch, wenn die Schulden gegenüber dem Ausland verringert werden, also die Verbindlichkeiten abnehmen.

Kapitalexporte werden ebenso wie Kapitalimporte in der Kapitalbilanz eines Landes erfasst, die wiederum ein Teil der Zahlungsbilanz ist. Übersteigen die Kapitalexporte die Kapitalimporte spricht man von Nettokapitalexport. Die Bundesrepublik zählt traditionell zu den großen Kapitalexporteuren. Dies ist vor allem Folge der hohen Überschüsse der Leistungsbilanz. Durch sie nehmen die Forderungen an das Ausland automatisch zu.



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