Führungsmodell

Das Führungsmodell ist ein umfassendes Konzept, das Informationen darüber enthält, wie die Führung erfolgen soll. Es gibt:

• Das Weg-Ziel-Modell von Evans I House, das die Ziele und Wege zur Erreichung eines effektiven Führungsverhaltens herausstellt. Die Führungskraft soll die Mitarbeiter z. B. in Abhängigkeit von der Zielerreichung belohnen.

• Das Kontingenzmodell von Fiedler, das bestimmte Führungsstile mit Situationskomponenten in Verbindung bringt: Macht des Führers, Strukturierung der Aufgabe, Führer-Mitarbeiter-Beziehung. Je nach Situation ist personen- oder aufgabenorientiert zu führen.

• Das Harzburger Modell von R. Höhn, das als Führung im Mitarbeiterverhältnis mit Delegation von Verantwortung entwickelt wurde. Merkmale sind vor allem Führungs- und Handlungsverantwortung, Dienstaufsicht und Erfolgskontrolle, Stellenbeschreibungen.

• Das Motivationsmodell von Neuberger, das die Führungskraft und den Geführten gegenüberstellt. Danach konkretisieren sich die Wirkungen von Führung stets im Verhalten des Geführten. Diese Erkenntnis ist für die Führungsforschung von richtungsweisender Bedeutung.

• Das Ordnungsmodell von Reber, das Führereigenschaften, Führungsstil, Reaktion des Geführten, Führungseffizienz und Umwelt in Zusammenhang bringt. Kriterien der Effizienz sind die Ziele der Organisation und des Führers sowie die Erwartungen der Gruppe.

• Das St.-Galler-Führungsmodell von Ulrich, das ein durch Regelkreise vernetztes Informations-Entscheidungssystem mit kybernetischen Elementen ist. Merkmale sind das Unternehmensleitbild, das Unternehmenskonzept und die Konzeptrealisierung.



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