Finanzcontrolling

Das Finanzcontrolling verbindet den Prozess der Planung, Kontrolle und Steuerung mit der Informationsversorgung in der Finanzwirtschaft. Seine Aufgaben sind:

· Die Planung, die auf verschiedenen Zielsetzungen des Finanzbereichs basiert, z. B. Sicherung der Liquidität und der Rentabilität des Kapitals, Erhöhung der Umschlags-häufigkeit des Kapitals. Im Rahmen der Finanzplanung wird festgelegt, wie diese Ziele als Soll-Werte zu erreichen sind.

Auch die Budgetplanung gewinnt hervortretende Bedeutung, weil die Budgetwerte für das Finanzmanagement Vorgabecharakter haben, z. B. Höhe der Kapitalkosten bzw. der Finanzmittel. Diese Budgets werden von der Unternehmensleitung geprüft und genehmigt.

· Die Kontrolle, die als Finanzkontrolle aus der Überwachung der Soll-Werte und der Untersuchung der Soll-Ist-Abweichungen im Finanzbereich besteht. Auch im Rahmen der Budgetkontrolle werden die Soll-Werte mit den Ist-Werten verglichen.

· Die Informationsversorgung, die als Weitergabe bzw. Mitteilung von Daten zu verstehen ist. Mithilfe eines Berichtssystems wird das Finanzmanagement über jene Frühwarn-indikatoren informiert, die den Finanzierungsprozess positiv oder negativ beeinflussen. Früh-warngrößen sind z. B. Liquiditätskennzahlen, Cash-Flow und Rentabilitätskennziffern. Das Berichtssystem soll Finanzierungs-Sachverhalte und Finanzierungsprobleme möglichst objektiv, eindeutig, vollständig, aktuell, einfach und trotzdem ausführlich genug darstellen.

· Die Steuerung, die auf der Basis der Kontrollergebnisse konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung von Störungen der Finanzwirtschaft zu ergreifen hat, z. B. Anpassung der Finanzmittel, Umstellungen beim Zahlungsverkehr, Veränderungen der Zahlungsbedingungen und / oder des Zahlungsverhaltens, Nutzung kostengünstigerer Kreditarten.



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