Business-Intelligence und OLAP

In einer Unternehmung werden Daten aus verschiedenen Abteilungen und Divisionen oftmals wenig koordiniert abgelegt. Um die Unternehmensführung bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen müssen diese Daten verknüpft und aufbereitet werden.

Business-Intelligence bezeichnet die systematische Führung von Datenbanken und den Prozeß des Herausfilterns von Informationen aus dem unternehmensinternen Datenbestand. Es geht beim Konzept Business-Intelligence auch darum, Muster aus der täglichen Informationsflut zu filtern und dem Management zugänglich zu machen.

Unter Business-Intelligence einer Unternehmung wird ein analytischer Prozeß verstanden, der verstreute Unternehmens- und Wettbewerbsdaten in handlungsorientiertes Wissen über die Fähigkeiten, Wirkungsmuster und Ziele der betrachteten Dimensionen übersetzt.

Technische Fortschritte im Datenbankmanagement, die Schaffung sogenannter Data Warehouses und die Verfügbarkeit von sophistizierten Werkzeugen für die Datenanalyse (sogenannte OLAP-Tools) helfen hierbei.

Die heraus gefilterten Informationen dienen der Entscheidungsfindung und unterstützen die Unternehmensführung dabei, auf neue Entwicklungen rasch und informiert reagieren zu können. Business-Intelligence hilft beispielsweise dabei, die Entwicklung von Kostenstrukturen oder Prozeßabläufen besser zu verstehen und zu quantifizieren. Das Management der Daten ist somit die Basis einer wertorientierten Unternehmensführung.

OLAP (Online Analytical Processing) bezeichnet eine Analysemethode, mit der Unternehmensdaten aufbereitet und abgefragt werden können. Das Verfahren ist „online,“ weil Abfragen von Daten sofort (und nicht erst zeitverzögert wie beim Batch-Betrieb) zu Ergebnissen führen. OLAP-Systeme führen ihre Abfragen auf Basis von Datensammlungen durch, die Data Warehouses (oder in einer kleineren Version Datamarts) genannt werden.



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