Arbeitsmotivation / Lernmotivation

Definition Arbeitsmotivation

Die Motivation umfasst alle Gegebenheiten im Menschen und im Umfeld des Menschen, die ihn zu einem bestimmten Verhalten bewegen. Mit ihr befasst sich die Motivationsforschung, die den Motivationsbegriff allerdings nicht einheitlich definiert. Je nach Art der Betätigung kann zwischen Arbeitsmotivation und Lernmotivation unterschieden werden.

Arten der Motivation, welche die Arbeitsleistung der Mitarbeiter beeinflussen, sind:

Innere Motivation

Innere Motivation, z. B. aufgrund von in der Person liegenden Motiven, z. B. Leistungs-, Lern, Profilierungs-, Geld und Kompetenzmotiven. Sie kann über die Einstellung, den Willen und die persönlichen Ziele gesteuert werden.

Äußere Motivation

Äußere Motivation, z. B. über Anreize der Führungskraft, z. B. als Ermunterung-, Arbeits-, Verwirklichungs-, Aufstiegs-, Entwicklungs-, Entgelt-, Status-, und Sozialleistungsanreize, die Anregungen darstellen und Verhalten beeinflussen. Diese Anreize sind Führungsmittel.

Es ist mitunter schwierig feststellbar, ob sich die Motivation eines Menschen aus sich selbst heraus entwickelt oder ob sie von außen ausgelöst wurde. Eine innere Motivation ist i.d.R. anhaltender als eine nur von außen gesteuerte Motivation.

Die Motivation ist eng mit der Führung von Mitarbeitern durch den Vorgesetzten verbunden. Hier ist das leistungsbezogene Verhalten bedeutsam, das vor allem dann beim Mitarbeiter gegeben ist, wenn dieser weiß, dass sein Verhalten messbar bewertet wird. Auch weitere Führungsmittel des Vorgesetzten sind von Bedeutung für die Motivation, z. B. Zielsetzungen bzw. Beurteilungen. Aber auch Einflüsse durch private oder betriebliche Gruppen sind zu berücksichtigen.

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